Hamburger Vorlesung


Völkerrecht und Europarecht sind heute wichtiger denn je. In einer Zeit, in der die Nationalstaaten zunehmend an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit stoßen, wächst das Bedürfnis nach Kooperation auf europäischer und internationaler Ebene. Parallel hierzu öffnet sich das staatliche Recht transnationalen Rechtsordnungen. Praktisch jeden Tag berichten Massenmedien über völker- und europarechtliche Themen: vom »Krieg« gegen den internationalen Terrorismus und den damit untrennbar verbundenen Menschenrechtsfragen über den Klima- und Artenschutz oder Fragen von Wirtschaft, Finanzen und Entwicklung bis hin zur Zukunft der Europäischen Union.


Die Hamburger Vorlesung zum Völkerrecht und Europarecht (Hamburg Lecture on International and European Law) will ein Forum für aktuelle wie für grundlegende Themen bieten und hierzu hochrangige Vertreter des Völkerrechts und des Europarechts in die Stadt einladen. Sie will Begegnungen zwischen Wissenschaft, Politik und den Hamburger Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen. Sie will Denkanstöße geben und dem Wissenschaftsstandort Hamburg auch als Ort des internationalen Rechts ein Gesicht verleihen.


Die »Hamburg Lecture« wird getragen von der Universität Hamburg, der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg und der Bucerius Law School, gemeinsam mit der Patriotischen Gesellschaft von 1765. Ihr Schirmherr ist der Justizsenator der Freien und Hansestadt Hamburg. Sie findet zweimal jährlich im Haus der Patriotischen Gesellschaft von 1765, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg statt.

Getragen von

Hamburg Lecture #1:


Menschenrechte vor dem Internationalen Gerichtshof

Vortrag von Prof. Dr. Bruno Simma

Begrüßung: Bertil Sander, Mitglied des Vorstands der Patriotischen Gesellschaft von 1765; Prof. Dr. Andreas von Arnauld, Helmut-Schmidt-Universität 

Grußwort: Dr. Till Steffen, Präses der Justizbehörde


Freitag, 5. Februar 2010, 19.00 Uhr

Haus der Patriotischen Gesellschaft von 1765, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg

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